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Menü

Das KRAUS ist der gastronomische Nachbar des Kahán Art Space Vienna, des Monatsmagazins DATUM sowie der Österreich-Redaktion der deutschen Wochenzeitung DIE ZEIT.

Von Mittwoch bis Samstag ab 18.00 Uhr präsentiert unsere Küchenchefin Lisa Sophie Bach künftig eine 3-gängige, in regelmäßigen Abständen wechselnde Menüfolge (auch vegetarisch). Auch kann natürlich nur ein einzelner Gang gewählt werden.

Des Weiteren lädt unser Kaminzimmer zu einem gemütlichen Abend mit Freunden & feinen Drinks.
Samstag gibt’s von 10.00 bis 14.30 wie gewohnt unseren geliebten Brunch.

Öffnungszeiten:
Re-Opening am 9.3.22 ab 18.00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 14.30 Brunch

Tisch sichern unter:
reservierung@daskraus.at

Unsere Küche

Menüfolge 1:

VORSPEISE

3X RADIESCHEN & KERBEL

HAUPTSPEISE

TOPINAMBUR, EI, KAPERN

ODER

RINDSBACKERL, MARSALA, SELLERIE & LAUCH

NACHSPEISE

ZABAIOINE, CRUMBLE, MANDEL

Preis p.p 39 Euro – wahlweise zusätzlich mit Weinbegleitung buchbar

Unsere Produkte & Lieferanten

Bei der Auswahl der Produkte und Zutaten legt das kraus großen Wert auf Qualität und Regionalität. Vieles kommt deshalb vom nahegelegenen Karmelitermarkt und die Auswahl an Gemüse und Obst orientiert sich somit an dem dortigen saisonalen Angebot. Einiges davon wird eingelegt oder fermentiert, damit die Zutaten das ganze Jahr verfügbar sind.

Der Kaffee kommt von der Bio-Kaffeerösterei Barista vom Berg unter dem eigenen Label „Schwarze Magie“, der Marillen Schnaps von Roman Kraus, Salbei Likör aus Bayern und eigener Honig und Olivenöl aus San Sano in der Toskana, wo auch das Artists in Residence Program der Dr. Éva Kahán Foundation zuhause ist.

Einige der erwähnten Produkte wie den Honig, das Olivenöl, den Kaffee „Schwarze Magie“ sowie den Schnaps vom Kraus gibt es auch zum Kaufen – ideal für zuhause oder zum Verschenken in der dazupassenden kraus-Geschenkbox.

kraus tischt auf. kraus schenkt ein. kraus teilt aus.

In Wort, Speis und Trank.

Karl Kraus war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts und ein streitlustiger Querdenker seiner Zeit. Als unabhängiger Publizist, Satiriker und Sprach-Fetischist teilte er gegen Machtstreben, Verlogenheit und Doppelmoral scharfzüngig und unnachsichtig in alle Richtungen aus: In seiner Zeitschrift „Die Fackel“ schenkte er vor allem satirisch und absolut erbarmungslos den Medien seiner Zeit ein. Er prägte den Begriff der „Journaille“ für den vorherrschenden Hetzjournalismus, den man heute „Boulevard“ nennt.

Kraus liebte es, der etablierten Presse „Grubenhunde“ – also Falschmeldungen – in Form von Leserbriefen aufzutischen und übte damit eine Form von aktionistischer Medienkritik – lange Zeit bevor es den Begriff „Fake News“ gab. Seine finanzielle Unabhängigkeit ermöglichte ihm, inhaltlich auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen und seine geistige Unabhängigkeit zu bewahren.

Das Wiener Kaffeehaus war zu Zeiten von Karl Kraus das Zentrum intellektueller Zusammenkünfte wie heftiger Debatten, dem Kraus in ambivalenter Hassliebe verbunden war. Das kraus will eine moderne Interpretation dieses gesellschaftlichen Ortes darstellen und den kritischen Geist neu beleben. Karl Kraus dient dafür als Vordenker und Inspiration.