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Schartner macht’s kraus!

Johannes Schartner macht das kraus ab sofort mit seinem Casual Fine Dining Konzept zum neuen Ort für zwanglose und passionierte Gastronomie.

Der Fokus in seiner Küche liegt auf Internationalität, bei der Auswahl der Produkte setzt er aber – soweit es möglich ist – auf regionale Produkte von kleinen landwirtschaftlichen Betrieben aus der Wiener Umgebung. 

Seine in zeitlichen Abständen wechselnden Menüs (bestehend aus 3 bis 6 Gängen und auf Wunsch auch vegetarisch/vegan), die stets auch Geschichten und Hintergründe zu erzählen haben, werden von klassischen Weinen (auch in Bio-Qualität) begleitet.

Wir sind bis einschließlich 31. August auf Sommerpause.

Reservierungen ab 1. September werden aber bereits jetzt gerne entgegengenommen!

Öffnungszeiten ab 1. September 2022:
Mittwoch bis Samstag
18.00 – 00.00 Uhr

Tisch sichern unter:
reservierung@daskraus.at
Tel.: +43 (0) 18903411

kraus tischt auf. kraus schenkt ein. kraus teilt aus.

In Wort, Speis und Trank.

Karl Kraus war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts und ein streitlustiger Querdenker seiner Zeit. Als unabhängiger Publizist, Satiriker und Sprach-Fetischist teilte er gegen Machtstreben, Verlogenheit und Doppelmoral scharfzüngig und unnachsichtig in alle Richtungen aus: In seiner Zeitschrift „Die Fackel“ schenkte er vor allem satirisch und absolut erbarmungslos den Medien seiner Zeit ein. Er prägte den Begriff der „Journaille“ für den vorherrschenden Hetzjournalismus, den man heute „Boulevard“ nennt.

Kraus liebte es, der etablierten Presse „Grubenhunde“ – also Falschmeldungen – in Form von Leserbriefen aufzutischen und übte damit eine Form von aktionistischer Medienkritik – lange Zeit bevor es den Begriff „Fake News“ gab. Seine finanzielle Unabhängigkeit ermöglichte ihm, inhaltlich auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen und seine geistige Unabhängigkeit zu bewahren.

Das Wiener Kaffeehaus war zu Zeiten von Karl Kraus das Zentrum intellektueller Zusammenkünfte wie heftiger Debatten, dem Kraus in ambivalenter Hassliebe verbunden war. Das kraus will eine moderne Interpretation dieses gesellschaftlichen Ortes darstellen und den kritischen Geist neu beleben. Karl Kraus dient dafür als Vordenker und Inspiration.